Kennen

Kennen.
Ein so inflationär gebrauchtes Wort.
Wann kennt man jemanden?
Wie gut kennt man jemanden?
Wie gut kennt man sich selbst?
Können einen Menschen, die man meint zu kennen, nicht immer wieder Überraschen?
Überraschen wir uns nicht manchmal selbst?
Wird man jemanden je in Gänze kennen?
Muss man jemanden komplett kennen, bar jeder Geheimnisse und Nischen?
Will man das?
Ist das zwingend um jemanden zu vermissen, oder kann man sich auch nach jemandem sehnen, den man noch nicht kennt?
Wer das Vermissen nicht kennt, dem wird nichts fehlen.
Es kann nur fehlen, was man gespürt hat.

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Ein Kommentar

  1. Wer behauptet, sich selbst zu 100 Prozent zu kennen und in jeder Situation vorab einschätzen zu können, hat sich m. E. bisher nicht einmal annähernd kennen_gelernt.

    Insbesondere die letzten beiden Sätze gefallen mir ausgesproche gut!

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